von berndorf, michaelbeuern, perwang
Liebe Funktionärs-Kollegen, Jugendleiter!
Die Vereine USV Michaelbeuern, USV 1960 Berndorf und USV Perwang haben seit dieser Spiel-Saison eine enge Kooperation im Jugendbereich, die sich praktisch über alle Jahrgänge (U7 bis U16) spannt. Auch wenn ein großer organisatorischer Aufwand dahinter steckt und einiges an Mentalem Fingerspitzengefühl notwendig ist kann dennoch bereits von einem sehr gelungenen Experiment gesprochen werden.
Ausgangspunkt unserer Überlegungen war, dass es keinem der drei Orte (weder allein noch zu zweit) möglich war, sportlich wertvolle – im Sinne von Jahrgangs- und leistungs-gerechtem Fußballspielen – Mannschaften zu bilden. Ein positives Ergebnis unserer Kooperation zeigt sich auch in der Bildung einer Mädchen-Mannschaft, die im kommenden Spieljahr in den Meisterschafts-Betrieb einsteigen soll.
Was uns allerdings immer noch ein Dorn im Auge ist, dass vom SFV Nachwuchsspielgemeinschaften nur in den Altersstufen U17, U15 und U13 genehmigt werden; dieses Vorgehen ist z.B. in den ÖFB-Vorschriften für den Nachwuchsspielbetrieb nicht enthalten und wird auch im angrenzenden Oberösterreich so nicht praktiziert. Nachdem wir nicht der Meinung sind, dass diese Vorgabe des SFV reiner Geldbeschaffung dient (immerhin mussten für dieses Spieljahr 15 Spieler/innen umgemeldet werden – respektive also EUR 150,00 Kosten) und der SFV vielmehr an einer fundierten und engagierten Ausbildung des Fußball-Nachwuchses interessiert ist, werden wir in den kommenden Wochen in einem persönlichen Gespräch in der Geschäftsstelle in Salzburg unser Anliegen einer gemeinsamen, offiziellen Spielgemeinschaft über den gesamten Jugendbereich vorbringen.
Um vorab bereits einiges Feed-back zu erhalten, haben wir uns entschlossen, schon jetzt die Jugendleiter zu informieren und um ihre Meinung zu ersuchen.
Mit der Bitte um Eure Meinung und der Hoffnung auf fruchtbare Diskussionen
Mit sportlichen Grüßen
Rausch Dieter – Jugendleiter USV Michaelbeuern
Strasser Helmut – Jugendleiter USV 1960 Berndorf
Leitner Christian – Jugendleiter USV Perwang
VERÄNDERUNG IST HEUTE. FÜR MORGEN. JUGENDLEITER, NACHWUCHSTRAINER, FUNKTIONÄRE ...
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Dienstag, 4. Mai 2010
Mittwoch, 10. Juni 2009
regelwerk erschwert die entwicklung der persönlichen individualität
das szenario vor dem spiel. der schiedsrichter kommt in die kabine - was auch nicht bei jedem spiel der regelfall ist - und weist die spieler darauf hin, dass sie etwa keine andersfärbigen bänder über den stutzen tragen dürfen - und wenn die farbe passt, dann dürfen sie maximal 20mm breit sein. socken über die stutzen ziehen - vrboten. und das trikot in die hose gehört....
dieses und einiges mehr kommt, wie ein 15 jähriger spieler aufmerksam dem schiedsrichter gegenüber bemerkte direkt von der fifa.
das unterbinden dieser persönliches kults, welche die jugend ja irgendwo gesehen hat, gehören zum fussball und zur persönlicher entwicklung junger menschen. es stellt eine individuelle ausdrucksform dar.
im profisport mag das seine berechtigung haben. aber im nachwuchssport? muss man jede blödheit der nadelstreif-funktionäre bis in den nachwuchsbereich verfolgen? die meisten der sinnlosen regeln werden nach einer experimentierfase ohnehin wieder eingestampft.
lasst die kinder kinder sein, lasst sie fantasie für eine wichtige persönliche leidenschaft entwickeln und gebt ihrer persönlichen entwicklung eine weitere facette her.
österreichische funktionäre und verantwortliche können doch selbst beurteilen, was im kinder- und jugendsport priorität hat. fast jeder fussballer hat seine persönliche marotte. warum muss man das unterbinden. fussball ist doch ein emotionssport.
das verstecken hinter paragrafen aus dem internationalen profisport zeigt von wenig selbstvertrauen, courage und kreativität. und genau diese elemente fehlen unserem fussball. ist das der österreichische weg?
ps: nicht falsch zu verstehen. regeln gehören zu diesem spiel wie der ball. und sind korrekt einzuhalten. aber was haben diese vorgaben mit dem sport zu tun? und was bringen sie für die entwicklung. das ist aus meiner sicht bürokratie auf dem spielfeld.
dieses und einiges mehr kommt, wie ein 15 jähriger spieler aufmerksam dem schiedsrichter gegenüber bemerkte direkt von der fifa.
das unterbinden dieser persönliches kults, welche die jugend ja irgendwo gesehen hat, gehören zum fussball und zur persönlicher entwicklung junger menschen. es stellt eine individuelle ausdrucksform dar.
im profisport mag das seine berechtigung haben. aber im nachwuchssport? muss man jede blödheit der nadelstreif-funktionäre bis in den nachwuchsbereich verfolgen? die meisten der sinnlosen regeln werden nach einer experimentierfase ohnehin wieder eingestampft.
lasst die kinder kinder sein, lasst sie fantasie für eine wichtige persönliche leidenschaft entwickeln und gebt ihrer persönlichen entwicklung eine weitere facette her.
österreichische funktionäre und verantwortliche können doch selbst beurteilen, was im kinder- und jugendsport priorität hat. fast jeder fussballer hat seine persönliche marotte. warum muss man das unterbinden. fussball ist doch ein emotionssport.
das verstecken hinter paragrafen aus dem internationalen profisport zeigt von wenig selbstvertrauen, courage und kreativität. und genau diese elemente fehlen unserem fussball. ist das der österreichische weg?
ps: nicht falsch zu verstehen. regeln gehören zu diesem spiel wie der ball. und sind korrekt einzuhalten. aber was haben diese vorgaben mit dem sport zu tun? und was bringen sie für die entwicklung. das ist aus meiner sicht bürokratie auf dem spielfeld.
Dienstag, 9. Juni 2009
einschränkung auswechselspieler sinnvoll?
aktuell kann man im system "fussball österreich" nur fünf ersatzspieler benennen. in der regel reicht diese anzahl auch meist auf. es gibt jedoch anlässe, wo der gesamte kader einer mannschaft dabei sein sollte.
für kinder ist es bitter, wenn sie dann zb bei einem entscheidungsspiel um den "titel" oder auch anderen spannenden anlässen auf der "tribüne" platz nehmen müssen. kann das im sinne der kinder sein? oder im sinne eines mannschaftssports?
nachwuchsfussball heisst für mich höchstmögliche flexibilität in organisatorischen fragen. bei allen regeln, die sicher notwendig sind.
für kinder ist es bitter, wenn sie dann zb bei einem entscheidungsspiel um den "titel" oder auch anderen spannenden anlässen auf der "tribüne" platz nehmen müssen. kann das im sinne der kinder sein? oder im sinne eines mannschaftssports?
nachwuchsfussball heisst für mich höchstmögliche flexibilität in organisatorischen fragen. bei allen regeln, die sicher notwendig sind.
Sonntag, 31. Mai 2009
U11 modus braucht eine anpassung
der versuch, kindern das spielen von hinten heraus durch ein dementsprechendes regelwerk aufzudrängen, muss als gescheitert betrachtet werden. kinder in diesem alter sind nur schwer in der lage, dieses spiel umszusetzen. zudem ist auffällig, dass die angst eines fehlers immer mitschwingt.
meist fehlen den kindern die technischen wie auch läuferischen grundfertigkeiten im raum.
damit wird der fussball in diesem altersbereich eher langsam gemacht. es kommt zu weit weniger torszenen aus schnellen kontern (eingeleitet durch schnelles ausschiessen). auch das spiel mit hohen bällen wird stark eingeschränkt.
und sie lernen auch nicht zu differenzieren, wann sie das spiel schnell oder langsam machen können. daher wäre folgenden regelungen sinnvoll:
meist fehlen den kindern die technischen wie auch läuferischen grundfertigkeiten im raum.
damit wird der fussball in diesem altersbereich eher langsam gemacht. es kommt zu weit weniger torszenen aus schnellen kontern (eingeleitet durch schnelles ausschiessen). auch das spiel mit hohen bällen wird stark eingeschränkt.
und sie lernen auch nicht zu differenzieren, wann sie das spiel schnell oder langsam machen können. daher wäre folgenden regelungen sinnvoll:
- aufhebung der mittellinie regelung (ausschuss über mittellinie erlaubt)
- vereinfachung und klarstellen des abstossprozederes (ziel muss es sein, das spiel schnell machen zu können). viele wissen nicht, dass kein klassischer abstoss pflicht ist, sondern der tormann auch beim abstoss aus der hand ausschiessen darf.
Samstag, 30. Mai 2009
schiris sind auch im nachwuchs spielleiter
und das im wahrsten sinne des wortes.
den schiedsrichtern kommt ein sehr wichtige rolle bei nachwuchsspielen, vorallem bei den U7 bis U11 mannschaften zu. sie leiten das spiel, bestimmen entscheidend über das tempo, spielfluss und stimmung mit. bei vielen nachwuchsspielen sind haarsträubende stimmungen zu verfolgen, die meist von aussen in das spielfeld getragen werden.
als klares briefing an die schiedsrichter folgende eckdaten:
auch in dieser sache wird es nur gemeinsam funktionieren, positive veränderng zu erreichen.
den schiedsrichtern kommt ein sehr wichtige rolle bei nachwuchsspielen, vorallem bei den U7 bis U11 mannschaften zu. sie leiten das spiel, bestimmen entscheidend über das tempo, spielfluss und stimmung mit. bei vielen nachwuchsspielen sind haarsträubende stimmungen zu verfolgen, die meist von aussen in das spielfeld getragen werden.
als klares briefing an die schiedsrichter folgende eckdaten:
- das spiel nach möglichkeit laufen lassen
- die kinder zum schnellen spielen animieren (standards)
- hart aber fair - nicht jeder körperkontakt ist ein foul
- gegenseitiger respekt ist das höchste gut, dass der schiedsrichter zu wahren hat
- kinder zum shakehand aufordern (nach foul, nicklichkeiten ...)
- keine kleinliche regelauslegung - spielfluss geht vor
- schutz der kinder vor äusseren einflüssen (trainer, funktionäre, eltern)
auch in dieser sache wird es nur gemeinsam funktionieren, positive veränderng zu erreichen.
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