das szenario vor dem spiel. der schiedsrichter kommt in die kabine - was auch nicht bei jedem spiel der regelfall ist - und weist die spieler darauf hin, dass sie etwa keine andersfärbigen bänder über den stutzen tragen dürfen - und wenn die farbe passt, dann dürfen sie maximal 20mm breit sein. socken über die stutzen ziehen - vrboten. und das trikot in die hose gehört....
dieses und einiges mehr kommt, wie ein 15 jähriger spieler aufmerksam dem schiedsrichter gegenüber bemerkte direkt von der fifa.
das unterbinden dieser persönliches kults, welche die jugend ja irgendwo gesehen hat, gehören zum fussball und zur persönlicher entwicklung junger menschen. es stellt eine individuelle ausdrucksform dar.
im profisport mag das seine berechtigung haben. aber im nachwuchssport? muss man jede blödheit der nadelstreif-funktionäre bis in den nachwuchsbereich verfolgen? die meisten der sinnlosen regeln werden nach einer experimentierfase ohnehin wieder eingestampft.
lasst die kinder kinder sein, lasst sie fantasie für eine wichtige persönliche leidenschaft entwickeln und gebt ihrer persönlichen entwicklung eine weitere facette her.
österreichische funktionäre und verantwortliche können doch selbst beurteilen, was im kinder- und jugendsport priorität hat. fast jeder fussballer hat seine persönliche marotte. warum muss man das unterbinden. fussball ist doch ein emotionssport.
das verstecken hinter paragrafen aus dem internationalen profisport zeigt von wenig selbstvertrauen, courage und kreativität. und genau diese elemente fehlen unserem fussball. ist das der österreichische weg?
ps: nicht falsch zu verstehen. regeln gehören zu diesem spiel wie der ball. und sind korrekt einzuhalten. aber was haben diese vorgaben mit dem sport zu tun? und was bringen sie für die entwicklung. das ist aus meiner sicht bürokratie auf dem spielfeld.
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